Dr.med. Tilman Rohe:
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Letzte Aktualisierung: 12.04.2019

Dr. Rohe

  • Anpassungsstörungen nach schweren Belastungen
  • Krisenintervention z.B. bei Suizidalität
  • Burn-out-Syndrom
  • Depressive Störungen
  • Angsterkrankungen
  • Psychosomatische Störungen
  • Zustände nach wahnhaften Störungen

Zu meiner Person

Dr. med. Tilman Rohe

verheiratet, 2 Kinder

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Praktischer Arzt
In Kassenarztpraxis niedergelassen seit 1984

Am Hofgarten 16
53113 Bonn
Tel.: 0228-211077
Fax: 0228-9140709
eMail: rohe@hofgartenpraxis.de

Eingetragen im Arztregister Zulassungsbezirk Köln
Approbation durch Regierungsbezirk Köln
Kassenzulassung für Psychotherapie durch die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein seit 1984
Mitglied im Berufsverband der Vertragspsychotherapeuten
Mitglied im Regionalverband Nordrhein
Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin

Zuständige Ärztekammer Nordrhein mit der für mich gültigen Berufsordnung

Behandlungszeiten

Mo:08:00 - 15:00
Di:13:00 - 20:00
Mi:08:00 - 15:00
Do:12:00 - 20:00
Fr:08:00 - 15:00

Arbeitsweise

Psychotherapeutisch arbeite ich nach den Prinzipien der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) geht von der aktuellen Störung und Symptomatik des Patienten aus.
Die Wurzeln psychosomatischer und psychischer Erkrankungen beginnen oft in der familiären Vorgeschichte und/oder in früheren Lebensphasen und werden konfliktzentriert aufgespürt und bearbeitet. Bearbeitung heißt, Patient und Therapeut „graben“ gemeinsam den zugrunde liegenden Konflikt heraus, und versuchen dessen Sinn im Kontext der früheren Lebenssituation zu verstehen und erarbeiten Bewältigungsmöglichkeiten, die das Festhalten an Symptomen überflüssiger machen. Hierbei wird den Mustern der Gefühlswahrnehmung, des Gefühlsausdrucks, der Beziehungsgestaltung und der Konfliktfähigkeit besondere Bedeutung beigemessen. Verhaltensweisen (wie z.B. Unterwürfigkeit, Unterdrückung von Schmerz, Trauer, Wut), die in der Kindheit durchaus sinnvolle Überlebensmechanismen darstellen können, werden in der Regel erlernt und werden oft auch im Erwachsenenalter zumeist unbewußt weiter verwendet. Ängste aus einer sehr abhängigen Phase unseres Lebens bestehen im Unbewußten fort. Im Erwachsenenalter haben sich die Umgebungsbedingungen verändert und die Freiheitsgrade haben sich erweitert. Dennoch können alte Muster immer noch Macht haben und behindern in Angstbewältigungen, Konfliktbewältigungen, Krankheitsbewältigungen und Ausgestaltung von gesunden Beziehungen. Das heißt, es wird die Vergangenheit aufrechterhalten, obwohl die Gegenwart andere Formen angenommen hat. Dieses Phänomen bezeichnet man als neurotisch. Häufig werden aber auch unbewußt in Beziehungen oder z.B. in der Partnerwahl Bedingungen gesucht oder geschaffen, die die Zustände von früher mehr oder weniger nahtlos fortsetzen oder wieder lebendig werden lassen, zum Beispiel überenge Beziehungen oder nicht ausreichend vollzogene Ablösungen von Elternteilen.

In der TP wird das Modell der Übertragung-Gegenübertragung angewendet:
D.h. die Therapiesituation zwischen Patient und Therapeut wird als Modell für andere zwischenmenschliche Beziehungen genutzt.
Wenn der Patient z.B. über Ärger mit seinem Chef berichtet, wird gemeinsam mit dem Therapeuten untersucht, in welcher Weise Ärger zwischen Patient und Therapeut zum Ausdruck kommt oder vermieden wird.
Zu Beginn einer Therapie geht es zumeist um das gemeinsame Erkennen von eigenen Anteilen, die zu Symptomen, Störungen, Erkrankungen und Konflikten führen. Man lernt, sich selbst „ auf die Schliche“ zu kommen und sich auch selbst mehr zu akzeptieren. Im weiteren Verlauf der Therapie steht das Erarbeiten von Handlungsalternativen und Lösungsmöglichkeiten im Vordergrund. Hierbei wird die Bearbeitung des Widerstandes ( z.B. Angst vor.....) gegen konstruktivere Lösungsmöglichkeiten wichtig.
Im Gegensatz zur Psychoanalyse wird eine Änderung der Persönlichkeitsstruktur nicht angestrebt.

In die Therapie werden Elemente folgender Therapieansätze integriert:

- Gesprächstherapie
- Gestalttherapie
- Körperpsychotherapie nach Downing
- Verhaltenstherapie
- Autogenes Training
- Hypnose
- Katathymes Bilderleben
- EMDR
- Familienskulpturen mit Objekten
- Paartherapie

Sofern es hilfreich oder notwendig erscheint, wird begleitend zu der psychotherapeutischen Behandlung eine medikamentöse Therapie durchgeführt.
Zudem führe ich begleitende medikamentöse Therapien bei Patienten durch, die bei Psychologischen Psychotherapeuten in Behandlung sind.

Behandlungsrahmen

In der Regel finden die 50 minütigen Therapiesitzungen 1-2 x/Woche statt.
Die Dauer einer Therapie richtet sich nach dem Krankheitsbild und den Behandlungsfortschritten und wird im gegenseitigen Einvernehmen beendet.
Eine ausreichend wirksame Therapie dauert durchschnittlich 1-2 Jahre.
Eine sogenannte Kurzzeittherapie ( KZT ) erstreckt sich über 25 Sitzungen, die bei der Krankenkasse beantragt werden und in der Regel genehmigt werden, wenn in den letzten 2 Jahren vor Antragstellung keine andere Psychotherapie statt gefunden hat.
In begründeten Fällen kann die KZT um 25 Sitzungen in eine Langzeittherapie ( LZT ) umgewandelt werden, deren Notwendigkeit vom Therapeuten in einem Antrag an einen Gutachter begründet werden muß. In einem weiteren Schritt können 30 weitere Sitzungen beantragt werden und in Ausnahmefällen nochmals 20 Sitzungen, so daß insgesamt 100 Sitzungen möglich werden.

Zur Kontrolle meines therapeutischen Handelns nehme ich an einer Intervisions-Gruppe teil, in welcher der Therapieverlauf bei meinen Patienten dargestellt wird und kritisch hinterfragt wird.

Tätigkeitsbereiche

- Ambulante tiefenpsychologisch fundierte Einzelpsychotherapie bei Erwachsenen, in seltenen Fällen bei Jugendlichen
- zur Zeit keine Gruppen
- Medikamentöse Behandlung zumeist parallel zu einer Psychotherapie
- Paartherapie für Selbstzahler
- Weiterbildungsbefugnis der Ärztkammer Nordrhein für den Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit einem Umfang von 24 Monaten
Tätigkeit als Dozent, Supervisor und Lehrtherapeut beim KBAP

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